Turnerfahrt Aktivriege

Am vergangenen Wochenende fand die alljährliche Turnerfahrt der Aktivriege statt, welche in den Kanton Graubünden führte.

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Trotz etwas regnerischem Wetter trafen sich 30 Aktivriegler ab 07:30 im Löwen im Eichenwies zur Einstimmung auf das Wochenende. Nach kalten und warmen Getränken und Gipfeli ging die Reise los. Die wetterangepasste Planung von Severin Hutter und Lukas Heeb führte die Teilnehmenden schon zu einem nahen Highlight. Da das altgediente Riegenmitglied Patrick Strässle am Samstag seinen 31. Geburtstag feierte wurde bei ihm ein Zwischenstop eingelegt inklusive einer musikalischen Einlage für ihn. Als Dank verpflegten Tamara und Patrick die Anwesenden mit Getränken – ein paar der Riegenmitgliedern halfen zudem, den vor der Haustüre wartenden neuen Tiefkühler in den untersten Keller zu transportieren, was ohne jegwelche Sachschäden klappte.

Nach dieser ersten Etappe ging die Reise weiter Richtung Kanton Graubünden. In Parpan wurde dem tierischen Treiben des Alpabzugs beigewohnt, welcher bei strömendem Regen stattfand. Danach gab es ein feines Mittagessen im Restaurant der sehr modernen Talstation der Bergbahn in Churwalden. Nach dieser Stärkung fand eine Besichtigung der Viamala-Schlucht auf dem Programm.  Wegen des Hochwassers sah diese wohl noch eindrücklicher aus als bei normalem Wasserstand. Nach ein paar Fotos ging es weiter zum Bezug des Nachtquartiers auf einem Bio-Bauernhof in Felsberg. Vor dem Schlafengehen wurde im Restaurant Calanda ein super Nachtmenü (inkl. sehr guter Weinbegleitung) genossen. Wie wir erfuhren, handelt es sich hierbei um ein Speiserestaurant, welches sich gesangliche Einlagen von Turnenden nicht gewohnt ist. Deshalb wurde eine Zwischenwand eingezogen, weshalb die restlichen Gäste leider nicht den wohligen Klängen lauschen konnten.  Weil die Zwischenwand wohl länger nicht benutzt wurde, halfen Aktivriegler mit, diese etwas verklemmte Wand zu schliessen. Als Abschluss begaben sich die TurnerInnen Richtung Churer Zentrum zum Kennenlernen des Churer Nachtlebens. Einige TurnerInnen blieben bis in die frühen Morgenstunden unterwegs, wobei ein Spitzensportler zu früher Stunde noch eine Wasserpfeife/Shisha in einer Shiha-Bar zu Fall brachte und den Boden mit glühenden Kohlen übersäte. Nachdem auch die letzten Turner ruhig im Nachtquartier ankamen, stand die Übernachtung auf dem Bauernhof auf dem Programm.

Am nächsten Morgen wartete ein ausgiebiges Bio-Frühstück auf die TurnerInnen, welches mit zahlreichen hauseigenen Produkten des Bauernhofs auftrumpfen konnte. Am Sonntagmittag wurde im Bergrestaurant Sartons in Valbella feine hausgemachte Pasta gegessen. Danach stand die Fahrt Richtung Widnau zum abschliessenden Bowling-Plausch an. Weil der Schreibende dann nicht mehr anwesend war, verlässt er sich auf die spärlichen Informationen von Organisator Severin: Beim Bowling fand ein harter Kampf um den Titel statt und es wurden (natürlich) nur Top-Resultate erzielt. Anschliessend war der offizielle Teil der Turnerfahrt zu Ende. Eine grössere Gruppe nahm noch einen Abschlussznacht in der Krone in Oberriet zu sich – und die TurnerInnen freuen sich bereits auf die nächstjährige Turnerfahrt mit eventuell etwas sonnigerem Wetter.