GESA Cup 2022

Traditionell versammelte sich die Rheintaler Leichtathletikfamilie am Auffahrtsdonnerstag auf der GESA in Altstätten zum jährlichen GESA Cup. Nach zwei Jahren ohne Leichtathletik wurde dem Publikum wieder das volle Spektakel geliefert.

Altstätten GESA Cup 2022 s 65sm


Der KTV Oberriet stellte dieses Jahr wieder ein Damen- und Herrenteam. Wobei unsere Herren, wie die vergangenen Jahre, wieder gemeinsame Sache mit dem STV Oberriet-Eichenwies als TV Oberriet machten.


Den Auftakt machten unsere schnellen Sprinter. Für den ersten Höhepunkt sorgte Daniel Löhrer mit einem neuen 100 Meter Gesa-Cup Rekord von 10.63 Sekunden. Mit Pascal Kolb schaffte es ein weiterer Oberrieter in die Top 10. Auch Dario Breitenmoser und Balz Marti zeigten gute Leistungen zum Start.
Für die Männer hiess die zweite Aufgabe des Tages Weitsprung. Dieses Jahr galt sie etwas als Sorgedisziplin, jedoch durften wir mit Mauro Hutter (2008) und Janis Beugert (2010) auf zwei starke Nachwuchsathleten zählen. Gemeinsam mit Pascal Kolb und Dario Breitenmoser zeigten alle eine solide Weitsprungleistung.
Beim Hochsprung wusste vor allem Simon Zäch mit übersprungenen 1.75m zu überzeugen. Wie für viele andere Athleten ging es für Raphael Tiefenauer, Mauro Hutter und Dario Breitenmoser nicht ganz so hoch hinaus.
Speerwurf und Kugelstossen galten dieses Jahr leider wieder zu den Sorgenkindern. Dennoch konnten Samuel Mattle, Roman Zäch sowie Lukas und Thomas Heeb stabile Leistungen erzielen.
Simon, Dario, Lukas und Jan Geisser kämpften sich anschliessend noch durch die 110m Hürden, bevor mit dem 1000m Lauf die Paradedisziplin der Oberrieter folgte.
Erik Schegg gewann den Lauf mit starken 6 Sekunden Vorsprung auf Samuel Kolb. Platz 4 gehört ebenfalls dem TV Oberriet und wurde von Mika Steiger herausgelaufen.
In der Gesamtwertung konnte der Podestplatz der letzten Jahre leider nicht ganz wiederholt werden. Aufs Podest steigen durften die Männer trotzdem noch. In der beliebten GESA-Stafette ersprintete der TV Oberriet den hervorragenden zweiten Rang.


Die Damen starteten wie die Männer mit dem 100 Meter Lauf. Alessia Omlin zeigte mit Rang 5 ein solides Comeback nach einem Jahr Pause. Rebecca Ammann, ihre Schwester Sarina und Nina Leuener komplettierten das Starterfeld für den KTV Oberriet.
Für das Quartett ging es weiter in den Hochsprung. Sarina Ammann und Rebecca Ammann sprangen hervorragende 1.60m bzw. 1.55m was zu Rang 4 und 5 führte. Auch Nina Leuener und Alessia Omlin konnten mit persönlichen Bestleistungen überzeugen.
Im Kugelstossen stiess Rebecca Ammann ihre Kugel auf 11.04m und sicherte sich damit die Silbermedaille. Alessias Versuch über 9 Meter verhalf ihr zu einem Platz in den Top 10. Auch Sarina zeigte eine starke Leistung mit einer neuen persönlichen Bestleistung.
Die vier Ladies starteten danach gemeinsam ebenfalls im Weitsprung. Obwohl nicht alle auf ihre erwarteten Weiten sprangen, schaute am Ende ein solides Teamergebnis heraus.
In einem starken Teilnehmerfeld konnten unsere drei 600m Läuferinnen leider nicht ganz mit der Spitze mithalten.
In der abschliessenden Gesa-Stafette entstand auch bei den Damen ein gemischtes Team mit dem STV Oberriet-Eichenwies. Gemeinsam erreichten die sechs Läuferinnen Alessia Omlin, Rebecca Ammann, Melissa Zäch, Aino Loher, Julia Stieger und Alessia Antonioli den 4. Schlussrang.
In der Gesamtabrechnung landete das Damenteam auf dem 7. Schlussrang. Als krönenden Abschluss durften wir Rebecca Ammann als GESA Hamsteri feiern. Sie holte von allen Teilnehmerinnen prozentual am meisten Punkte für ihr Team.


Allen Athletinnen und Athleten gratulieren wir herzlich zu ihren Leistungen und freuen uns bereits jetzt auf die nächstjährige Ausgabe des GESA Cups.