Hoher Besuch von Schnudderberg

Nachdem der alte Mann vom Schnudderberg letztes Jahr pandemiebedingt auf seinem Hügel bleiben musste, fand er dieses Jahr wieder den Weg zur Turnerschar der Männerriege. Und zu aller Überraschung nahm er nebst Schokolade und Biber noch zwei Schmutzlis mit.

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Manch einem Mitglied der Männerriege war die Angst ins Gesicht geschrieben, galt es doch die Misstritte zweier Jahre zu sanktionieren. Wie es sich herausstellte, waren diese unguten Gefühle jedoch fehl am Platz.
Dem Motto „Vater und Sohn“ folgend durften die einzelnen Familienmitglieder jeweils die Berichte und Ratschläge des guten Herrn anhören. Und wie heisst es so schön? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Gut informiert liess Samiklaus die vergangenen zwei Vereinsjahre Revue passieren und durfte so manches Lob verteilen, was vom guten Geist in unserer Riege zeugt.
Obendrauf gab es nebst dem Säckli vom Samiklaus noch eine deliziöse Gerstensuppe, welche ohne zu Übertreiben einen kulinarischen Hochgenuss darstellte. Den beiden Köchen Franz und Bruno sei an dieser Stelle nochmals herzlichst gedankt und auch Erwin, welcher die Männerriegler nicht auf dem Trockenen sitzen liess, hat sich ein Lob verdient.
Summa summarum war der Samiklausabend trotz 3G, Masken, Abständen und den weiteren leider bereits zur Gewohnheit gewordenen Umständen ein gelungener Abend und wir dürfen gespannt sein, ob sich die Männerriegler weiterhin so vorbildlich verhalten.

 Zu guter Letzt:

An den Mann vom Schnudderberg

Samiklaus, du liaba Maa,
schöa hon mers mit der ka.
Hoffentlich schaffschs o nögscht Johr wieder,
di korz z trenna vo dina Wiiber.
Nemmsch dia beda Schmutzlis mit,
vom Schnudderberg zu üs, ischs jo nöd so wit.
Loss d Pension und d Arbet im Garta,
mör könnend mit ra Gerschtasuppa ufwarta.
Und so hofft die ganz Tornerschar,
dass üs wieder bsuachsch, im nögschta Jahr.

 

Der Aktuar
Mugi

 

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